
DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH
Stuttgart 21 – kontinuierliche Filmproduktion seit 2010
Ein Infrastrukturprojekt, das sich über Jahrzehnte entwickelt, lässt sich nicht mit einzelnen Drehtagen vollständig erzählen. Bauzustände verändern sich, technische Entscheidungen werden erst im Verlauf sichtbar und viele Aufnahmen lassen sich später nicht wiederholen. Deshalb begleitet dietrichfilm das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm seit 2010 kontinuierlich – von frühen Bauphasen bis zur künftigen Inbetriebnahme.
Für die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH bedeutet diese Kontinuität, dass neue Produktionen nicht mit einer vollständigen Einarbeitung beginnen. Die Struktur des Gesamtprojekts, viele Bauabschnitte, technische Abläufe und Ansprechpartner sind bekannt. Bei einer neuen Aufgabe lässt sich deshalb schneller klären, welches Material bereits vorhanden ist, welche Aufnahmen noch fehlen und welche Geschichte das Thema für ein breites Publikum verständlich macht.
Über die Jahre ist ein filmisches Archiv von mehr als 20 Terabyte entstanden. Es dokumentiert den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof, die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm, Tunnel, Streckenabschnitte und zahlreiche einzelne Bauverfahren. Dieses Archiv ist nicht nur eine historische Sammlung. Es ermöglicht Vorher-nachher-Vergleiche, verbindet aktuelle Aufnahmen mit früheren Bauphasen und liefert Material für neue Filme, ohne jeden Zusammenhang erneut drehen zu müssen.
Je nach Aufgabe entstehen daraus unterschiedliche Formate: kurze Clips für Social Media, technische Erklärfilme, längere Dokumentationen, Inhalte für Pressekonferenzen und Projektseiten sowie Filme für interne Kommunikation und offizielle Anlässe. Weil alle Formate auf demselben gewachsenen Projektwissen und Materialbestand aufbauen, lassen sich auch kurzfristige Themen mit früheren Bauphasen verbinden und verständlich darstellen.
Die lange Zusammenarbeit erleichtert auch die Dreharbeiten selbst. Wer Abläufe, Sicherheitsanforderungen und die beteiligten Unternehmen kennt, kann gezielter planen und die benötigten Bilder aufnehmen, ohne den Baustellenbetrieb unnötig zu belasten. Je nach Bauabschnitt erfolgt die Umsetzung gemeinsam mit Unternehmen wie Max Bögl, PORR, Hinteregger, STRABAG oder Züblin.
Dabei geht es nicht nur darum, Baufortschritt festzuhalten. Viele Filme beginnen mit einer Frage, die auch Zuschauer ohne technisches Vorwissen interessiert. Warum knallt es im neuen Hauptbahnhof nicht? Wie wird ein Tunnel unter laufendem Bahnbetrieb erweitert? Welche unsichtbaren Bauwerke sorgen dafür, dass ein komplexes System später funktioniert? Aus dieser Perspektive werden technische Details zu Themen, die verstanden und weitererzählt werden können.
Mit jedem weiteren Film wächst daher mehr als das Archiv. Es wächst das Verständnis dafür, welche Aspekte des Projekts erklärungsbedürftig sind, welche Bilder einen Zusammenhang am besten zeigen und welche Form für den jeweiligen Anlass funktioniert. Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH kann dadurch bei neuen Themen auf einen eingespielten Produktionsablauf, langjähriges Projektwissen und einen sofort nutzbaren Materialbestand zurückgreifen.
Die entstandenen Filme dokumentieren deshalb nicht nur einzelne Bauphasen. Zusammen erzählen sie die Entwicklung eines der größten deutschen Infrastrukturprojekte über viele Jahre hinweg – und bleiben gleichzeitig für die jeweils aktuelle Projektkommunikation einsetzbar.
Legen wir los.
Sie haben eine Botschaft?
Wir machen einen Film daraus, der überzeugt.









